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Die ehrgeizigen energiepolitischen Ziele der Bundesregierung stellen nicht nur Privathaushalte und Kommunen, sondern auch die Industrie vor große Herausforderungen. Da Unternehmen kurzfristig weder auf ihren Energiebedarf, noch auf die Einkaufsbedingungen möglicher Energieträger Einfluss nehmen können, haben sie in den vergangenen Jahren vor allem die Steigerung ihrer Effizienz als indirekte Stellschraube für beide Bereiche identifiziert. Immerhin führt eine effizientere Nutzung von Energie zu einem geringeren Verbrauch und damit zu größerer Unabhängigkeit auf dem Markt.

  • Eine attraktive Möglichkeit zur effizienten Ressourcennutzung bieten sog. Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Während thermische Kraftwerke Strom aus Wärme gewinnen, machen sich KWK-Anlagen zusätzlich die dabei entstehende Abwärme zunutze und koppeln diese als Nutzwärme (z.B. als Heiz- oder Prozesswärme) aus. Optimal eingesetzt, erhöht sich ihr Nutzungsgrad der Anlage dadurch auf bis zu 80% und ermöglicht eine Einsparung an Primärenergie (hier kommen neben fossilen Energien und Kernenergie auch erneuerbare Energien wie Biogas oder Solarthermie in Frage) um >30%. Gleichzeitig werden die Schadstoffemissionen signifikant verringert.

  • KWK

  • Neben KWK-Anlagen setzen viele unserer Kunden mittlerweile auch verstärkt auf die Nutzung weiterer sekundärer Energieträger. So machen sich beispielsweise Unternehmen in der Öl- und Gasindustrie durch das Organic Rankine Cycle (ORC) Verfahren die thermische Energie zunutze, die während der Förderung und Verarbeitung der Rohstoffe entsteht. Ähnlich wie in einem Dampfkraftwerk, jedoch bei deutlich geringerem Druck und niedrigerer Temperatur, werden dabei Entspannungsmaschinen (z.B. Dampfturbinen) mit organischen Flüssigkeiten betrieben und erzeugen elektrische Energie, die das Unternehmen direkt in sein Stromnetz einspeisen kann.

  • Sprechen Sie mit den Ingenieuren und Strategen der GCE über Möglichkeiten, in Ihrem Unternehmen sekundäre Energiemedien freizusetzen oder vereinbaren Sie einen Termin zur energetischen Analyse Ihrer KWK-Anlage. Gemeinsam ermitteln wir nachhaltige Effizienzstrategien, und steigern die energetische Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens.

  • Übrigens: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert KWK-Anlagen aktuell entweder durch einen einmaligen Investitionszuschuss (Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 kW) oder durch Zahlung eines Zuschlags für den erzeugten KWK-Strom. Während KWK-Anlagen in der Regel durch das KWK-Gesetz gefördert werden, ist für Anlagen, die erneuerbare Ressourcen als primäre Energieträger nutzen, auch eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) möglich.

  • KWK-Anlagen bleiben dabei auch dann interessant, wenn kein kompletter Stadtteil beleuchten werden soll. Immerhin sind sie mittlerweile mit einer (elektrischen und thermischen) Leistung von wenigen Kilo- bis zu mehreren hundert Megawatt erhältlich und decken somit ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab.

  • Für weitere Fragen rund um das Thema KWK und Freisetzung zusätzlicher Energieleistungen stehen Ihnen die Experten der GCE Energy Consulting GmbH gerne telefonisch unter 089 / 890 8332 – 50 zu Verfügung.

  • on August 6 | by

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