ZERTIFIZIERUNG NACH DIN-ISO 50001

Bei der DIN-ISO Norm 50001 handelt es sich um eine weltweit gültige Norm, die den Aufbau eines Energiemanagements systematisiert und dessen Funktionalität objektiv überprüfbar macht. Seit 2007 von der UNIDO und Experten aus rund 60 Ländern entwickelt, wurde die ISO 50001 am 17.6.2011 offiziell verabschiedet. In Deutschland ersetzt sie seit April 2012 die bis dahin gültige DIN EN 16001. Die Experten der GCE Energy Consulting GmbH bereiten Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen zielgerichtet auf die Einführung eines Energiemanagementsystems (im Folgenden: EMS) nach ISO 50001 vor und unterstützen sie effektiv bei der Umsetzung der damit verbundenen Anforderungen.

Nach der erfolgreichen Implementierung eines EMS, kann eine Zertifizierung des Unternehmens erfolgen. Zwar ist diese grundsätzlich freiwillig, jedoch stellt sie nicht nur eine der möglichen Voraussetzungen für eine Verringerung der EEG-Umlage dar (relevant für energieintensive Unternehmen), sondern wird in Zukunft auch für andere produzierende Gewerbe interessant, denen sie den Weg zu einer finanziellen Entlastung (Spitzenausgleich nach dem Strom- und Energiesteuergesetz) ebnet.

Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Organisationen wie TÜV oder DEKRA und dient dem Unternehmen als offizielle Bestätigung darüber, dass es sich bei dem neu eingeführten EMS um ein funktionales und effizient arbeitendes System handelt. Auch viele Unternehmen, die sich am Ende nicht zertifizieren lassen möchten, entscheiden sich für die Implementierung eines Energiemanagementsystems. Sei es um einen Betrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten, die Öffentlichkeitswirkung des Unternehmens zu verbessern, oder gezielt Kosten einzusparen. Grundsätzlich hat sich die Einführung eines strukturierten EMS für alle Unternehmen, die für gewöhnlich größere Mengen an Energie verbrauchen, als sinnvoll erwiesen.

Auch die Richtung, in die sich EMS zukünftig entwickeln werden, ist bereits vorgezeichnet. Nachhaltig implementiert werden sie zum effektiven Instrument des internen Bedarfs-Forecasts, der es den Unternehmen ermöglicht, Energie vorausschauend und damit kostengünstig einzusetzen. In dieser Hinsicht bildet das Energiemanagement einen integralen Bestandteil des firmeneigenen Risikomanagements.

 

So profitieren Unternehmen von der Einführung eines Energiemanagementsystems

Finanzielle Ziele

  • Energieeffizienzpotenziale erschließen
  • Energiekosten einsparen
  • Bedarfs-Forecast
  • Verringerung der EEG-Umlagen
  • Spitzenausgleich nach dem Strom- und Energiesteuergesetz

Ziele im Bereich Umwelt- und Klimaschutz

  • CO2-Emissionen/Umweltauswirkungen verringern
  • Vermeidung von Ressourcenverschwendung

Strategische Ziele

  • Risikominimierung
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Verbesserung des öffentlichen Ansehens
  • Kundenbindung
  • Zukunftsfähigkeit des Unternehmens
  • Steigerung des Engagements der Mitarbeiter

Umsetzung Auch das Energiemanagement unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, wie man ihn aus anderen Bereichen der Unternehmensführung (z.B. QM) kennt. Die vier Phasen des PDCA Zirkels gestalten sich dabei wie folgt:

plan_do_check_act

Plan – die Planung In der Planungsphase findet eine Erstbewertung des Status Quo in Sachen Energie (welche Energieform wird zu welchen Kosten produziert/eingekauft und wie/wo/wann verbraucht?) statt. Dabei liegt es im Verantwortungsbereich des Managements, die zukünftig angestrebte Energiepolitik des Unternehmens zu definieren und ein Team zuständiger Energiemanager zu benennen. Diese stellen ein kommunikatives Bindeglied zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern dar.

Do – die Umsetzung Sind die energiepolitischen Ziele des Unternehmens definiert, in operative Prozessen übersetzt und mit konkreten Handlungsanweisungen verknüpft, werden diese im Betrieb umgesetzt. In dieser Phase spielt die funktionierende Kommunikation innerhalb des Unternehmens eine entscheidende Rolle.

Check – die Überprüfung Wie zahlreiche andere Bereiche des Unternehmensmanagements unterliegt auch das EM fortlaufenden Kontrollprozessen zur Analyse, Bewertung und ggf. Korrektur der Abläufe. Diese erfolgen als interne Audits, deren Ergebnisse  dokumentiert und dem Management berichtet werden.

Act – die Bewertung In einem letzten Schritt des Kreislaufs unterlaufen die erzielten Ergebnisse eine Bewertung durch das Management, welches sie hinsichtlich ihres Erfüllungsgrades beurteilt und daraus entsprechend angepasste neue Zielsetzungen und Maßnahmen ableitet. Anschließend tritt der zirkuläre Optimierungsprozess wieder in die Planungsphase ein. Ein umfassendes Energiemanagement erschöpft sich dabei nicht in technischer Effizienz. Vielmehr umfasst es die enge Interaktion von technologischen, kommerziellen und gesetzlichen motivierten Handlungsebenen, sowie weitreichendere (z.B. soziale) Faktoren, wie eine gezielte Sensibilisierung und Motivation der Mitarbeiter.

Eine nachhaltige Prozessoptimierung kann nur dann erreicht werden, wenn alle Beteiligten (von der Reinigungskraft bis zum Top-Manager) gemeinsam an einem Strang ziehen.

Noch Fragen?

Die Experten der GCE Energy Consulting GmbH freuen sich auf Ihren Anruf unter +49 (0) 89 -890 8332 – 50.

on Juli 10 | by

Comments are closed.